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Termin-Trader

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40

Tuesday, October 11th 2011, 2:20pm

Der psychische Druck

Hallo Wolli,

Du hast natürlich absolut Recht, verwerflich ist an dem Ayondo-System mit Demo-Trading überhaupt nichts.
Und wenn sich dabei ein "Papertrader" ein paar Groschen dazu verdient - auch ok!

Auch eine reale Performance sagt letztlich noch nichts darüber aus, ob es ein Händler auch mit Fremdkapital oder bspw. künftig auch im öffentlichen Trading vor Zuschauern schafft.
Bestes Beispiel hierfür: Unser Händler Michael Gassner. Er hat uns überzeugt durch Kontoauszüge, 6 Wochen Live-Beobachtung seines Tradings, pers. Kennenlernen bei ihm zu Hause.
Für sich selbst macht er pro Woche mindestens 5.000,-- Euro + performance auf ein paar Family&Friends Konten.

Beim 3-wöchigen Livetrading vor der Community hat er versagt, konnte den Druck nicht aushalten. Das hat ihn eine Stange Geld gekostet.
Sofort nach Beendigung des Experimentes hat er zu seiner alten Form zurück gefunden - belegt mit Original-Exekutions von IAB.

Daher kommt es uns bei unserer aktuellen Händlersuche nicht mehr so stark auf vergangene Erfolge an. Ein Händlöer muss sich im Live-Tradingroom öffentlich bewähren. Erst dann wird mit ihm möglicherweise ein kostenpflichtiger Service eröffnet.

Gruß,
Bruno

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wolli

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Tuesday, October 11th 2011, 9:10am

Dort kannst du über einen Zeitraum von 3 Monaten (was ja durchaus überschaubar ist) dein Können unter Beweis stellen. Du hast den Vorteil, dein eigenes Konto real handeln zu können und, wenn du genug Leute von deiner Leistung überzeugst, wirst du ein Zusatzeinkommen durch Signalkäufer generieren.


Von "real" gehandelt kann da wohl keine Rede sein. Meines Wissens handeln alle nur "Demo".

Termin-Trader


@ Termin-Trader

Soweit ich mich erinnere (habe mich schon lange nicht mehr mit der Seite beschäftigt), stand es damals den Tradern frei, ob sie real oder Demo handeln. Wie es heute ist, kann ich nicht sagen. Prinzipiell ist das auch nicht verwerflich. Wer es real wegen seiner Psyche nicht drauf hat, in der Demo aber gute Ergebnisse erzielt, hat dort zumindest die Möglichkeit, seine "latent vorhandenen Fähigkeiten" darzustellen.

Ich erinnere mich an ein posting von goso, der vor Jahren mal von einem Bekannten berichtete, der beim Demotrading sensationelle Ergebnisse erzielte, dessen Performance sofort einbrach, als er real zu handeln begann.

Wenn ich von mir wüßte, das ich in der Demo um Potenzen besser bin, als im realen Handel, würde ich dort versuchen "aufzuzeigen" und hoffen, dass mir einige Leute die Signale abkaufen, um wenigstens so ein Einkommen zu erzielen.

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bo1

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38

Monday, October 10th 2011, 6:41pm

Dort kannst du über einen Zeitraum von 3 Monaten (was ja durchaus überschaubar ist) dein Können unter Beweis stellen. Du hast den Vorteil, dein eigenes Konto real handeln zu können und, wenn du genug Leute von deiner Leistung überzeugst, wirst du ein Zusatzeinkommen durch Signalkäufer generieren.


Von "real" gehandelt kann da wohl keine Rede sein. Meines Wissens handeln alle nur "Demo".

Termin-Trader


Ich darf drauf hinweisen, dass obiges Zitat nicht von mir stammt, sondern das ich lediglich wolli zitiert habe. ;)

Hintman

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37

Monday, October 10th 2011, 8:02am

@PT

Auf Wunsch des Threadstarters (ist ja eine legale Möglichkeit im Bereich Lesersysteme & Blogs) bitte ich dich keine Postings mehr in diesem Thread zu verfassen.
Parameter für Trading "Frei Schnauze": Stopp-Loss 0,6-fache ATR, Profit Target 1,8-fache ATR. Zeitstopp greift am 5. Tag des Trades.
Meine Postings stellen keine Aufforderung zum Wertpapierkauf dar, dafür ist jeder selbst verantwortlich.

Termin-Trader

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Sunday, October 9th 2011, 5:28pm

Dort kannst du über einen Zeitraum von 3 Monaten (was ja durchaus überschaubar ist) dein Können unter Beweis stellen. Du hast den Vorteil, dein eigenes Konto real handeln zu können und, wenn du genug Leute von deiner Leistung überzeugst, wirst du ein Zusatzeinkommen durch Signalkäufer generieren.


Von "real" gehandelt kann da wohl keine Rede sein. Meines Wissens handeln alle nur "Demo".

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Saturday, October 8th 2011, 5:35pm

@ chill

Stimme mit der überwiegenden Anzahl der vorgetragenen Kritikpunkte überein. Trotzdem versuche ich einen konstruktiven Beitrag (im Sinne deiner Fragestellung) zu bringen. Dies in Frageform: Kennst du die Internetseite:

http://www.ayondo.com/de/home ?

Dort kannst du über einen Zeitraum von 3 Monaten (was ja durchaus überschaubar ist) dein Können unter Beweis stellen. Du hast den Vorteil, dein eigenes Konto real handeln zu können und, wenn du genug Leute von deiner Leistung überzeugst, wirst du ein Zusatzeinkommen durch Signalkäufer generieren.


Vor ca. zwei Jahren hatte ein Trader ein webinar gehalten, der mit ayondo zusammenarbeitet. Damals gab es das Problem, dass der Partner-Broker von ayondo, über den man dann handeln muß, einen zu großen Spread fürs Scalpen hatte und außerdem requotes vorkommen. Weiß jemand, ob diese Probleme gelöst sind?

Von der Grundidee ist es natürlich klasse, und deren website macht heute auf mich einen besseren Eindruck als damals. Aber wie sieht es in der Praxis aus?

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34

Saturday, October 8th 2011, 1:40pm

Nach der mittlerweile erfüllten Zusage, noch das PDF-Material genauer durchzusehen, hat sich meine Aufgeschlossenheit für die Konzeption gegenüber vorher auch nicht verbessert.

Der Versuch des Einwerbens von Geld ohne überzeugende Kontakt-Angaben, wie auf S. 15, senkt ohne Not?? den Vertrauens-Vorschuß, den potentiell Involvierte einer Idee ja prinzipiell durchaus zu geben bereit sind (und zum Anschieben einer Umsetzung auch zwingend geben müssen), egal welche ohnehin kaum überprüfbaren Zahlen dargestellt werden. Wenn dann noch Darstellungen dazu kommen, die selbst für einigermaßen Sachkundige offenbar nur mit einer gleichzeitigen mündlichen Präsentation vollauf verständlich werden, ist schon einige Obacht bezüglich der wahren Intention geboten. Da ein üblicher professioneller Prozeß neben allen reinen Präsentations-Materialien (zumindest zusätzlich) auf voll ausgearbeitete, alleine in ihrer Schriftform vollauf für sich selber sprechende Materialien setzt, ist nicht ganz verständlich, auf wen der vorgestellte Ansatz als Ziel-Gruppe mit welcher Intention abzielt.

Würde er wirklich auf voll professionelles Publikum in Investment-Gesellschaften abzielen, würde er auch ohne vorher erforderliche Kritiken der Rezipienten von sich aus deren Form-Vorstellungen erfüllen müssen, da derjenige, der um Geld wirbt, unaufgefordert in der alleinigen Bringe-Pflicht ist. Schon, daß die Nachbesserungs-Anforderungen nicht nur in minimalen untergeordneten Punkten und nicht nur vereinzelt sind, spricht gegen einen mit der momentan vorliegenden Form verwirklichten erfolgreich nutzbaren Endzustand.

Daher ist unter zusätzlicher Berücksichtigung der zusammen mit dem Ansatz vorgestellten Einführung zur Person des Autors bis zum Beweis des Gegenteils eher weniger von der Intention der Herstellung von Kontakten zu Profis auszugehen, und die Wahrscheinlichkeit, sich unter Vorspiegelung einer vermeintlich hohen Professionalität hier doch eher einen Marketing-Kanal zum direkten Einwerben von Geld an Ort und Stelle erschließen gedacht zu haben, nicht ganz von der Hand zu weisen.

Auch der Wechsel von Zucker-süßer Ansprache des Publikums im Einführungs-Post zu diesem Thread zu späteren rechthaberischen Sentenzen überzeugte nicht.

Das aus vielen anderen windigen Investment-Geschichten allzu bekannnte Reden von (fast nie real vorhandenen) Geschäfts-Geheimnissen mag sich zwar für absolute Laien interessant anhören, in jedem professionellen Umfeld, funktioniert das Spiel aber inklusive immer stattfindender inhaltlicher Due-Dilligence völlig anders. Nachdem man dabei all die oft schwierigen und peinlichen Fragen (auch von deren Inhouse-Profis, zu deren Anlage-Budgets man ja durchaus in Konkurrenz steht) auch zur letzten Schwachstelle hinreichend befriedigend beantwortet hat, wird man normalerweise auch mit der Umsetzung der Konzeption beauftragt, da man sich ja dabei auch implizit als der Profi mit den besten Kenntnissen für diese Aufgabe empfohlen hat und es eher widersinig wäre, die Aufgabe dann jemand Anderem zu übertragen, der sich erst etliche Zeit in die Aufgabe einarbeiten müßte. "Know-How-Abzug" befürchten vorrangig diejenigen, die mangels echter Kenntnis des gängigen state-of-the-art eher nicht wissen, daß ihre Idee gar nicht besonders innovativ ist, so daß sie jeder auch nur minimal etablierte Anbieter ohne große Mühe selber aus der Schublade ziehen kann.
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cranberries18

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33

Monday, October 3rd 2011, 8:35pm

@ goso

jo, fand und finde ich auch. haben aber trotzdem einiges an AUM (knapp 7 Mrd.; Tendenz steigend. Somit doch eine der größten AR - Buden im deutschsprachigen Raum)

Wenn man als Benchmark Aktienindizes nimmt, dann sind sie eh gut. 8) :P :D

goso

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32

Monday, October 3rd 2011, 7:41pm

Lupus alpha ist ja sensationell, es gibt 9 Absolut Return Fonds, Ergebnisse:

Lupus alpha All Opportunities Fund: YTD: -9,92%
Lupus alpha Commodity Invest: YTD -0,92%
Lupus alpha Dynamic Invest; YTD: -3,74%
Lupus alpha LS Duration Corporates Invest: YTD: 1,49%
Lupus alpha LS Duration Invest: YTD: 3,28%
Lupus alpha Structure Emerging Markets: YTD: -9,73%
Lupus alpha Structure International: YTD -2,96%
Lupus alpha Structure Invest: YTD -4,22%
Lupus alpha Volatility Invest: YTD -4,48%

Definiton Absolut Return:

Quoted


Als absolute Return bezeichnet man das Bestreben eines Fondsmanagers, jedes Jahr ein positives Ziel zu erwirtschaften. Absolute Return unterscheidet sich von klassischen Investmentfonds dahingehend, dass bei diesen lediglich versucht wird, eine Benchmark zu schlagen. Auch wenn ein Jahr Verluste aufweist, die geringer als die der Benchmark sind, wird es bei klassischen Fonds als Erfolg gewertet, im Gegensatz zu Hedgefonds.

Dies ist ein Angelsächsischer Fachausdruck für das Ziel eines Fondsmanagers, jedes Jahr einen positiven Ertrag zu erwirtschaften. Eines der Hauptunterschiede zu "klassischen Investmentfonds", bei denen lediglich eine Benchmark zu schlagen versucht wird. Auch ein Jahr mit Verlusten, die geringer als die der Benchmark sind, wird bei klassischen Fonds als Erfolg gewertet - bei Hedgefonds nicht.



Quelle: http://www.anleger-lexikon.de/wissen/absolute-return.php

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cranberries18

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31

Monday, October 3rd 2011, 4:43pm

Probier hier dein Glück:

Neue Investmentideen haben es in Deutschland nicht immer leicht!

Woran liegt es, dass gerade in Deutschland innovative, quer denkende, extrem spezialisierte Portfolio Manager nur selten die Chance erhalten, die sie eigentlich verdienen? Denn hierzulande gibt es eine Vielzahl talentierter Investmentmanager, die mit ihren Ideen in ihrem aktuellen Arbeitsumfeld kein Gehör finden oder den Sprung in die Selbständigkeit nicht wagen. Oftmals fehlt ein Zugang zu ausreichendem Seed-Kapital oder der operative Aufwand ist schlichtweg zu hoch und damit auch die anfallenden Kosten, die mit dem Gang in die Selbständigkeit verbunden sind. So bleiben viele Talente dort, wo sie sind und damit weit unter ihren Möglichkeiten.

Gleichzeitig gibt es auf Investorenseite viele institutionelle Anleger mit einem steigenden Bedarf nach spezialisierten Ansätzen. Die Suche nach Mehrrenditen ohne zusätzliche Marktrisiken und die Notwendigkeit zu diversifizieren, erhöht die Nachfrage nach speziellen, mit traditionellen Asset Klassen gering korrelierten Strategien und ihren Know-how-Trägern. Investoren stehen daher vor der Aufgabe, neue Investmentideen frühzeitig zu entdecken, ohne zu Versuchskaninchen für wenig ausgereifte Investmentkonzepte zu werden. Investoren entscheiden sich häufig erst dann für eine neue“ Strategie, wenn ein ausreichend langer Track Record vorliegt. Und das, obwohl empirische Studien zeigen, dass neue Investmentstrategien gerade in ihren Anfangsphasen die besten Ergebnisse erzielen.

http://www.lupusalpha.de/content.aspx?menu=13,57

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goso (03.10.2011)

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Monday, October 3rd 2011, 12:46pm

@ chill

Stimme mit der überwiegenden Anzahl der vorgetragenen Kritikpunkte überein. Trotzdem versuche ich einen konstruktiven Beitrag (im Sinne deiner Fragestellung) zu bringen. Dies in Frageform: Kennst du die Internetseite:

http://www.ayondo.com/de/home ?

Dort kannst du über einen Zeitraum von 3 Monaten (was ja durchaus überschaubar ist) dein Können unter Beweis stellen. Du hast den Vorteil, dein eigenes Konto real handeln zu können und, wenn du genug Leute von deiner Leistung überzeugst, wirst du ein Zusatzeinkommen durch Signalkäufer generieren. Das wäre doch schon ein Anfang in die richtige Richtung, zumal dir bei entsprechender Outperformance sicherlich die nötige Aufmerksamkeit zuteil wird.

Alles Gute!

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29

Saturday, October 1st 2011, 6:41pm

Betriebs-Geheimnis

Sicher gibt es sowas wie ein Betriebs-Geheimnis. Vielmehr wird aber der Grund vieler Trader, nicht alles zu offenbaren, die Unlust an wenig fruchbaren Diskussionen sein.

Zur eher fehlenden Relevanz wirklicher Betriebs-Geheimnisse bezogen auf einzelne Teil-Aspekte beim Trading und der bedeutenderen Rolle der Kombination der für den individuellen Trading-Stil am besten passenden Elemente ist in diesem und in vielen anderen Foren soviel geschrieben worden, daß das permanente Widerkäuen der immer gleichen Materie nicht erneut erforderlich ist.

Da bitte ich dringend, wenigstens ein Minimum an Mühe beim Lesen aufzuwenden.
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goso

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28

Saturday, October 1st 2011, 6:37pm


Goso macht mir mut, 50x Klinkenputzen und dann doch nix :) Bei Dir hört es sich so an, als ob Du dich ebenfalls selbstständig gemacht hast!?!?



Ich bin seit 1987 an diversen Märkten aktiv, bis Mitte 1996 neben meinem ursprünglichen Job -der nichts mit der Finanzbranche zu tun hatte- seit diesem Zeitpunkt als privater Trader, zwischenzeitlich habe ich einige Zeit für eine Asset Management Gesellschaft gearbeitet, einfach weil mich interessiert hat, was da anders ist als beim Handel als Privatmann. (Nichts, die kochen auch nur mit Wasser und verschütten dabei jede Menge, einzig die Ressourcen bzw. das Rundherum sind faszinierend)

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27

Saturday, October 1st 2011, 6:12pm

Was meinst Du mit Prop-Trading?

Sicher muß man nicht alles kennen. Wenn aber die simple Eingabe von "Prop trading", wie auch von "Prop-trading" im Browser sofort ohne Google-Zwischen-Auswahl zur richtigen Antwort durch den Wikipedia-Artikel Proprietary trading führt, was nur bei besonders hoher Signifikanz passiert, zweifle ich doch an gleich sorgfältiger Kommunikation auf der Gegenseite, wie sie die hier mühevoll und detailliert antwortenden Autoren gezeigt haben.

Oft trügt eben der erste, nur flüchtige Eindruck gar nicht so sehr und ich bitte um die den qualifizierten Antworten entsprechende Wertschätzung aller Autoren in diesem Forum durch die gleiche Mühe, wie diese sich geben.
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26

Saturday, October 1st 2011, 5:21pm

Wie funktioniert eine Kommunikation?

Ganz so, daß man kommt, sich anmeldet, Fragen stellt und auf deren Beantwortung beharren kann, funktioniert ein Forum nicht.

Das Medium Forum hat auch mit Meinungs-Äußerung zu tun und da können die späteren Antworten durchaus von der Intention des ursprünglichen Frage-Stellers abweichen, was er ablehnen kann oder für weitere Anregungen nutzen kann. Insbesondere hat er nicht einmal einen Anspruch auf eine Antwort überhaupt, wie übrigens auch mir ziemlich am Anfang in diesem Forum von einem altgedienten Top-Autor gleich mal erklärt wurde.

Das ist auch nichts Foren-Spezifisches, sondern passiert im täglichen Leben andauernd, wo sich das soziale Umfeld mit weit mehr als nur dem eingebrachten Sach-Anliegen beschäftigt.

Entsprechend einem weit verbreiteten Kommunikations-Modell übermittelt man nämlich stets untrennbar zusammen mit der Sach-Frage, eine Selbst-Aussage, eine Beziehungs-Aussage und einen Handlungs-Appell an die Rezipienten.

Wenn die Rezipienten sich vor der Beschäftigung mit der den Frage-Steller mehr interessierenden Sach-Frage den drei anderen Aspekten in einem Maße zuwenden, daß sie ausreichende soziale Kompatibilität für wechselseitig nützliche Kommunikation herstellen wollen, so nennt man das im besten Falle einfach "sich kennen lernen", im schlechteren Falle "aneinander vorbei reden". Damit es dabei keine Zerknirschungen gibt, ist seit Urzeiten ein Grundsatz der Netiquette, zuerst viel zu lesen und dann zu schreiben und beim Schreiben nicht zu schnell die Dinge zu forcieren.

Ich weise da gerne noch einmal auf meine Anmerkungen zur Sensibilität des Kunden im Post #8 hin. Da ich ursprünglich von der Ausbildung Informatiker bin und es trotz der durchaus auch bei mir anzutreffenden Klischee-mäßigen Freak-Haftigkeit geschafft habe, daß man unser (mich einschließendes) Akquise-Team öfter mal von Kunden-Seite das "Dream-Team" nannte, denke ich schon, zu wissen, wovon ich rede, wenn ich hier ein wenig zuviel vom Holz-Hammer spüre (der mir persönlich übrigens ziemlich egal ist, weil ich ziemlich immun gegen die Präsentations-Form bin, aber trotzdem recht gut spüre und verstehe, wie ein Auftritt auf Andere wirkt).

Um die Dinge aus meiner (keineswegs objektiven oder maßgeblichen, mir aber dennoch zu äußern gestatteten) Weise vom Kopf auf die Füße zu stellen, lege ich nach anfangs durchaus sensibel genug formulierten sachlichen Kritik-Punkten zur Verdeutlichung noch etwas nach: Von mir würde es beim aktuellen (bestimmt aber mit etwas Fein-Arbeit befriedigend abschließbarem) Stand weder Geld für dieses Konzept geben, noch die Empfehlung an anderswen, selbiges zu tun. Die eigentliche Sachfrage hatte ich übrigens trotz des kritischen Gesamt-Tenors meiner Posts in diesem Thread im Post #13 en passant mit beantwortet.
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25

Saturday, October 1st 2011, 4:43pm

Home-Page

Das Angeben der Home-Page mit all den darin enthaltenen Materialien ist keinesfalls unbedingt ein falscher Ansatz in der heutigen Zeit, wo ein riesiger Teil der Kommunikation mit den Kunden und je nach Zuschnitt des Business sogar die vollständige, vollautomatische Akquisition von Kunden über das Web abgewickelt werden kann.

Nur muß man sich bewußt sein, daß man damit sofort die versammelte Konkurrenz auf der ganzen Welt anspricht, von den versammelten parasitären Abmahnern gar nicht zu reden.

Und natürlich schauen die Leser bei einer angebotenen Seite auch nach, was denn dort steht. Das ist übrigens ein Grund, warum viele durchaus potente und bekannte Leute keine Web-Sites unter eigener Haftung betreiben.
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Saturday, October 1st 2011, 4:34pm

Motivation

Im Gegensatz zu vielleicht manch Anderen stelle ich nicht die Motivation der Selbständigkeit oder die Sinnfältigkeit des Tradens mit Fremd-Kapital in Frage.

Ich kann bloß nach vielen Jahren Foren-Präsenz und über doppelt so langer Erfahrung in Business und Trading sagen, daß der Stil des Einführungs-Beitrages sich zu stark nach implizitem Geld-Einsammeln anhörte, als daß dafür bereits die notwendigen professionellen Voraussetzungen vorhanden wären.

Wenn man ernsthaft an der Selbständigkeit arbeitet, beginnt man dazu keine Abwehr-Diskussion, sondern wird hell-hörig, wenn schon in einem eher freundlich gesonnenen Forum unübersehbare Kritiken auftauchen, denn die werden bei der Due-Dilligence größerer Geld-Geber bestimmt nicht kleiner werden.

Unabhängig von der großen Schwachsinnigkeit vieler Foren-Beiträge ganz allgemein im Netz, nehme ich aus ausreichnder Kenntnis bestimmter Personen übrigens an, daß manches, was hier geschrieben wird, gar nicht von so unprofessionellen Retail-Opfern kommt, wie die im Schnitt in Foren auftauchende nicht geringe Anzahl von Spinnern, Hartz-IV-Beziehern, armen Studenten, Rentnern und Hausfrauen etc. nahe legen könnte.
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Saturday, October 1st 2011, 4:19pm

Rechtsfragen sehr ernst nehmen

Gerade in rechtlichen Fragen sollte man die Dinge nicht locker angehen, wie mit "ob das rechtlich ok ist .... (oha... jetzt gehts los)", 1) weil genug durchaus mit dem eisernen Besen die Konkurrenz schädigende, selbst nicht ganz astreine Firmen auf dem Markt und auch in Foren unterwegs sind und 2) weil es gerade an dieser Stelle ganz einfach ist, jemanden langfristig mit Müll zu beschäftigen, daß er gar nicht mehr zu seinem Kern-Business kommt.

Wenn man im Wettbewerb eine Schwäche auf dem rechtlichen Neben-Schauplatz anbietet, ist es bei nur einigermaßen ausreichender Aggressivität auch nur eines Mitbewerbers aus desen Sicht nicht nur opportun, sondern sogar zwingend, diese Schwäche auch auszubeuten.

Ich kenne selber eine Firma, der wegen einer Minimalität in der rechtlichen Gestaltung sowohl am dadurch entstandenen riesigen Kosten-Block als auch an der teilweisen Hinderung der weiteren Entfaltung auf dem Markt hart zu knabbern hat. Ich kenne auch ihre Konkurrenz, die das ganz wunderbar findet, da sie ohne allzu große eigene Kreativität nicht viel Anderes zu machen braucht, als die vorgemachten Fehler durch eine nur geringfügig andere Geschäfts-Struktur auszuschließen, weil die Erbringung der eigentlichen Leistung gegenüber dem rechtlichen Drumherum eigentlich einfach ist.

Eine weitere mir bekannte Firma beschäftigt ein Dutzend Juristen, von denen 3/4 nur mit dem Abmahnen der Konkurrenz und dem Abwehren eingehender Abmahnungen der Mitbewerber beschäftigt sind - und das nicht in lockerer jura-philosophischer Plauder-Atmosphäre, sondern unter hartem Zeitdruck am Fließband. Die sind froh, wenn sie damit wenigstens zwei Minimal-Ziele schaffen, nämlich daß ihnen das Kern-Business nicht lahm gelegt wird und sich die ein- und ausgehenden Abmahn-Kosten in etwa die Waage halten. Von einer dauerhaften Befriedung ist da nichts zu sehen, wie die permanent wachsende interne Rechts-Abteilung zeigt, wo die weiteren Aufwände für externen Rechts-Beistand noch gar nicht berücksichtigt sind.

Weiterhin könnte ich Dutzende von Firmen nennen, die unter nicht nur partiellen Vollstreckungs-Maßnahmen gegen ihre Web-Präsenzen gelitten haben, bis hin zu sehr angesehenen, von denen man absolut sicher glauben würde, daß sie juristisch mit allen Wassern gewaschen sind. Wenn da nur eine einzige Funktion eines abgeklemmten Gerätes nicht nur der reinen Web-Präsenz diente, sondern irgendwie essentiell für das Kern-Business ist, wird so eine Maßnahme akut existentiell.
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chill1976

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22

Saturday, October 1st 2011, 4:16pm

Hallo,

ja klar eigenes Geld handeln... läuft... aber selbst bei 100% pro Jahr Rendite würde es einfach ein paar Jahre dauern bis man quasi ein Polster hat welches einen gut schlafen lässt... ohne dass man nen Job als PM hat. Hier versuche ich halt nicht Russisch-Roulette zu spielen :)

Mit dem Backtest habe ich cshon oft gelesen, und auch ich würde dem zustimmen, dass ich einfach gesagt, alles in der Vergangenheit optimieren könnte. Daher versteh ich auch die entsprechende Resonanz, wenn man "nur" mit Backtest aufkreuzen würde.
Mir ging es ja damals ähnlich, Backtestergebnisse waren überraschend gut, und als ich dann die Entscheidung getroffen habe, wirklich danach zu handeln... war schon ein größer Willen-Schritt nötig um "diesem System" zu vertrauen. Schlussendlich hat sich nach 13 Monaten ziemlich genau das eingestellt was zu erwarten war (mag sich komisch anhören, aber ja auch für mich "überraschend" POSITIV).

Das mit dem PM hat natürlich die schöne Seite für das UN, wenn es schief geht, haben die gewisse Kontrollen, man selbst verliert nicht sein eigenes Geld und muss sich auch nicht mit den Anlageberater-Rechtsdeutsch auseinander setzen, welches in den letzten Jahren immer restriktiver wird...

Handel erst mal öffentlich mit eigenen Mitteln wie z.b per Website und zeige der Welt was du kannst das schafft auch Interesse und vertrauen wenn es Real und glasklar nachzuvollziehen ist.
Also der Trackrecord ist sowas von Real... zumindest sagt das mein Konto! ;-) Aber Du meinst wohl noch einen Schritt weiter? "Glasklar" bedeutet für Dich jetzt, welche Werte man wann long bzw. short gegangen ist???

Tja Goso... das eine Blackbox sicherlich keine will ist mir auch klar, wenn ich mein Geld jemanden gebe würde ich natürlich auch gerne wissen, was der da macht. Nur auch verständlich, dass er sein "Betriebsgeheimnis" nicht preisgeben will :) Mit Blackbox meine ich, die eigentlich Idee, das konkrete Vorgehen zum Kauf oder Verkaufssignal. Alles andere, was für allgemeine Ideen, Effekte, Ansätze etc. dahinter stecken würde ich natürlich "preisgeben".

Was sagt Ihr denn zu Erstellung eines eigenen HF im Ausland??? Cayman???
Ist natürlich etwas exotisch... evtl. zu exotisch, sodass pot. Investoren denken, dass das zu heiß ist?

Goso macht mir mut, 50x Klinkenputzen und dann doch nix :) Bei Dir hört es sich so an, als ob Du dich ebenfalls selbstständig gemacht hast!?!?

"Real erzielte Ergebnisse sind interessant, aber nur dann, wenn die Dauer/Zahl der Transaktionen/durchschnittliche G/V schon eine Auswertung mit statistischer Signifikanz ermöglichen."
Was sagst Du denn zu meinem Trackrecord? In Zeiten wie diesen nicht abzustürzen und gleichzeitig sogar noch Gewinn erzielen... ist doch schon mal was ehr konkretes.

Sonnige Grüße!
CHiLL

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21

Saturday, October 1st 2011, 3:41pm

Hallo CHiLL


Dafür das du ein Dipl. Mathematiker bist finde ich deine mangelnde Ideen Vielfalt schon etwas komisch aber nicht böse gemeint, als PM bekommt man in der Regel immer einen Job wenn man eine anständige Ausbildung hat wie du und wie in deinem Bereich eben wichtig einen Real gehandelten Trackrecord vorweisen kann und keinesfalls nur Backtest wie Goso Richtig erwähnt hat. Wenn man Verbindungen sucht kann man Artikel wie z.b im Traders schreiben da kann jeder mit Wissen und der Fähigkeit eines guten Schreibstils Artikel veröffentlichen, also auch du das würde dir schon einmal einen Gewissen Bekanntheitsgrad verschaffen, ab einer gewissen Anzahl Artikel natürlich, denn da können auch Fähige Leute besser beurteilen was du wirklich auf den Kasten hast, des weiteren verschafft es auch Referenzen was ja auch nicht schadet auch wenn der tatsächliche wert Diskussions bedarf bedeutet.

Handel erst mal öffentlich mit eigenen Mitteln wie z.b per Website und zeige der Welt was du kannst das schafft auch Interesse und vertrauen wenn es Real und glasklar nachzuvollziehen ist.

Und ja es ist nicht verwerflich als PM zu Arbeiten aber ich frage mich doch warum man das braucht, wenn man eigenes Geld Handeln kann da ist man auch wenn es viele nicht verstehen wollen auch Selbständig und zwar mal so Richtig. Ich befürchte das viele ohne jetzt jemand persönlich ansprechen zu wollen lieber PM Handeln würden aus dem einfachen Grund volle Gewinn Möglichkeiten zu haben aber mit 0 Risiko ist ja nicht mein Geld, in der Regel ist es so das sie eben nicht haften nur eben nichts verdienen während Kunden nur Verlieren!!!!!!!! Ich mag solche Leute nicht vorsichtig ausgedrückt.



LG ST

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